Gästebuch betrachten

Geschrieben von Roland Wiff um Mittwoch 6 Juli 2016, 10:45   Browser IP Adresse 
Nachdem der letzte Eintrag schon acht Monate her ist, hoffe ich sehr, dass Ihr noch nicht aufgegeben habt!
Wie wäre es, wenn zunächst peu à peu versucht wird, eine Teilstrecke erneut zu beleben?
Als Museumszugbetrieb würde auch zunächst eine kleinere Strecke reichen. Solche Museumszugbetriebe erweisen sich immer mehr als Magneten für den Tourismus - Und gerade das fehlt doch in dieser Gegend sehr, oder?
Umso besser, wenn die Strecke dann so weit erneuert werden könnte, dass auch Güterzüge fahren können.
Auch hier ergäbe sich doch ein Punkt für werbewirksames Sponsoring!
Ich wünsche Euch Erfolg bei Euren Bemühungen.
Viele Grüße
Roland Wiff
Geschrieben von Jan-Christoph um Mittwoch 18 November 2015, 14:53   Browser IP Adresse Ort 
Guten Tag

alle zusammen wie geht es jetzt nach dem Komplettabbau von Wittingen-West mit der Ohretal Bahn weiter?

Da ja nun keine verbindung zum ehmaligen Endbahnhof Wittingen West mehr exestiert
somit müsste nun für einen Wirtschaftlichenbetrieb der Ohretalbahn eine Verbindungskurwe zur Bundesbahn geschaffen werden
bzw endlich über die Rühenerschleife entschieden werden

Ich persönlich würde mich sehr freuen wenn die Strecke wieder vom Personenverkehr bzw Güterverkehr genutzt werden würde vorallem wäre ich froh wenn die ollen Glunz LKWs endlich von den Straßen verschwinden würden

nur ist ja leider keiner bereit dafür zu sorgen das Glunz den Anschluss bekommt

Wie sieht es eigentlich mit der weiteren aquerierung von möglichen Güterverkehrskunden für die Ohretalbahn aus? ( Butting Edelstahlrohre,Raifeisengenossenschaft,Glunz,Hafen Wittingen,Brauerei Wittingen,Neef und Stumme bzw wieder Rübentransporte

Ps ich versuche gerade die Strecke mit ihren Bahnhöfen aus Legosteinen nachzubauen

Mit freundlichen Grüßen

Jan-Christoph

wie kann man sich bei euch im Vörderverein einbringen?
Geschrieben von Christian Thal um Sonntag 21 Juni 2015, 11:53   Homepage Browser IP Adresse Ort 
Moin,
wie ich bemerkt habe, liegt in Ohrdorf auch eine Saatgutfirma.
Ein Ladegleis exestiert wohl auch noch, also eigentlich auch eine gute Chance um Verkehr auf die Schiene zu locken.
Wie geht es eigentlich weiter mit der geplanten Draisinenbahn auf der Strecke
Geschrieben von Elona Sonnen um Dienstag 10 Februar 2015, 21:30   Browser IP Adresse Ort 
Hallo,
als ich vor ca. 70 Jahren zwischen Ohrdorf und Wittingen mit auf der Draisine saß, ahnte ich nicht, dass mir gerade heute diese Bahnstrecke so am Herzen liegen würde.
1961 zogen wir aus Ohrdorf fort, aus einem Dorf an der vielbesuchten Zonengrenze wurde ein Dorf mitten auf dem Acker. Die Grenze ist fort. Wie jedoch aus diesem alten Dorf mit ihrer wunderschönen Wehrkirche St. Laurentius am Fuße der Ohre-Quelle heute ein Anziehungspunkt werden könnte, habe ich als Gast in die HP der Ohrdorfer Feuerwehr beschrieben.
http://www.feuerwehr-ohrdorf.de/Gaestebuch/
Die Anbindungen verbessern sich auch zukünftig durch die im Bau befindliche neue Autobahn 39 an Wittingen vorbei nach Lüneburg. Der Güterverkehr hat sich auf den Autobahnen schon dadurch fest etabliert, dass an den Fahrstraßen mächtige Lagerzentren einiger Speditions-Riesen errichtet wurden und weitere in Planung sind.
Also bleibt diese Bahnstrecke ohne Güterbetrieb und wäre mit dieser Bahn ein Anziehungsmagnet für ein, dieses, heute grenzenlose Zonengrenzgebiet.
Im Gedenken und in stiller Hoffnung für die OHE.
Freundliche Grüsse
Elona Sonnen
Düsseldorf


Geschrieben von Christian Thal um Donnerstag 5 Februar 2015, 23:28   Homepage Browser IP Adresse Ort 
Moin,
eine Zwischennutzung als Draisinenbahn wäre natürlich für den Anfang gut.
Denn dadurch muss die Strecke frei gehalten werden und die Strecke würde nicht in Vergessenheit geraten.
Die örtlichen Gastwirte/ Gewerbebetreibenden würden von einer Draisinenbahn am Anfang auch profitieren.

Zu den Kosten einer Draisinenbahn kann ich eigentlich nur folgendes sagen:
Draisinen kosten halt.
Pacht oder Kauf der Strecke - hier unterschiedliche Kosten.
Entweder auf eigene Gefahr oder Versicherung noch abschliessen.
Freischnitt und Freihaltung muss auch bewerkstelligt werden, aber mit helfenden Händen durchaus zu bewerkstelligen.
Am Anfang kann doch die Ausleihzeiten am Wochenende sein, sodaß ein Förderverein, bzw. durch die Mitglieder, dort das verleihen übernimmt.
Dadurch würden sich die Unkosten Von - bis + sich bewegen, je nachdem welche Pacht
(Vorzug 1€ ?), Versicherung oder begleitete Fahrten (Begleitete Fahrten durch Mitglieder --> 0 Kosten), Draisinen können doch wohl gesponsert werden?

Natürlich wünsche ich einmal guten Erfolg für einen Erhalt.

Gruß

Christian Thal
Draisinenbahnleiter
Geschrieben von Klaus Reininger um Dienstag 20 August 2013, 12:09   Browser IP Adresse 
Wer versucht eine so heruntergkommene Strecke wieder zum Leben zu erwecken, der versucht wahrscheinlich auch einen im August aus dem See geborgenen Schlittschuhläufer wieder zu beleben.

Wenn ihr so große Freunde der Ohretal-Bahn seid, dann kümmert euch auch einmal um die Grundstücke der Bahn.
Ihr könntet z.B. einmal den Bahnhof in Parsau von Wildwuchs befreien. Dann bruche ichmich darum nicht zu kümmern. Die OHE macht es jedenfalls nicht. Für sie ist diese Strecke stillgelegt. Es sind nur noch ein paar Täumer, die einer Entwidmung und einem Verkauf der Flächen im Wege stehen.

Ich stelle gerade fest, das die Mathematik auch nicht eure Stärke ist.
Ich habe einmal gelernt: Punktrechnung geht vor Strichrechnung. Also muß eure Abfrage wie folgt gerechnet werden: 4 X 2 = 8 + 4 = 12
Geschrieben von Manfred Michel um Donnerstag 28 Oktober 2010, 12:17   Homepage Browser IP Adresse 
Sehr geehrter Herr Borchardt,

mit Interesse habe ich Ihre Ausführungen zu der Ohretalbahn, die von großer Fachkenntnis zeugen, gelesen. Wir vom Vorstand des Fördervereines würden gerne auf Ihre Kenntnisse zurückgreifen, wenn es darum geht, weitere Projekte anzuschieben. Als nächstes steht die Kontaktaufnahme mit der Glunz AG auf dem Plan. Dabei ist beabsichtigt zu überlegen, wie der erhebliche Güterverkehr bei der Spanplattenfabrikation auf die Schiene gebracht werden kann.

Für eine Kontaktaufnahme mit mir wäre ich dankbar.
Viele Grüße
Manfred Michel
1. Vorsitzender Förderverein Ohretalbahn e.V.
05371 71078
Geschrieben von Nico Borchardt um Sonntag 17 Oktober 2010, 18:23   Browser IP Adresse 
Gebäudestatik, Streckenauslastung, Stunts an Bahnübergängen

Mit großem Interesse Verfolge ich seit einiger Zeit die Aktivitäten in diesem Gästebuch (eine Forensoftware wäre übrigens an dieser Stelle wesentlich besser für Diskussionen geeignet). Auf der einen Seite kann ich die Bedenken der Anwohner sehr gut nachvollziehen, befindet sich mein Haus doch ebenfalls recht nah an der derzeitigen Streckenführung. Auf der anderen Seite komme ich jedoch auch nicht umhin, die Vorteile einer direkten Zugverbindung nach Wolfsburg und Wittingen zu beachten.
Aus dieser zwiespältigen Lage heraus, habe ich einige Überlegungen zum Projekt angestellt. Vielleicht gelingt es mir dabei auch, dem einen oder anderen Anwohner die größten Ängste zu nehmen.


Ohretalbahn vs. Gebäudestatik

Einige Vorredner befürchten bauliche Mängel durch die Nähe ihrer Häuser zum derzeitigen Streckenverlauf. Vermutlich schweben den Autoren hier Bilder von dicht getakteten Hauptbahnen im Mischverkehr vor. Zugegeben, dieser Gedanke flößt natürlich grundsätzlich schon Respekt ein. Doch wir sprechen in diesem Fall höchstens von einer Nebenbahn. Was Haupt- und was Nebenbahn ist, wird in Deutschland von der Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung (EBO) eindeutig geregelt. Im Wesentlichen unterscheiden sich diese beiden Formen durch Anzahl der durchgehenden Hauptgleise, zulässige Geschwindigkeit, Belastbarkeit des Gleisbetts, Streckenauslastung/Zugfolge, Elektrifizierung usw.


Ohretalbahn - was war und was könnte mal sein?

Die Ohretalbahn war ursprünglich 43 km lang. Mit dem Abbau der Brücke am Mittellandkanal, war sie zuletzt bis Km 34,7 (Rühen Endstation) durchgehend befahrbar. Je nach Streckenverlauf käme man – mit einer durchgehenden Trasse von Wittingen nach Wolfsburg – heute auf etwa die selbe Streckenlänge.


Ohretalbahn - was würde heute gehen?

Wie wir alle wissen, ist die Strecke durchgehend eingleisig. Das bedeutet, begegneten sich an einem Punkt des Streckenverlaufes zwei Züge, hätten sie keine Möglichkeit sich auszuweichen. Denn dazu bedarf es moderner und mit Personal besetzter Unterwegsbahnhöfe, auch Zugfolgestellen genannt. Zwei Zugfolgestellen/Bahnhöfe beschreiben den minimalen Abstand, in dem zwei Züge sich folgen dürfen. Von Hand verstellbare Weichen, wie wir sie auf einigen ehemaligen Bahnhöfen der Strecke vielleicht noch vorfinden, sind für den Zugbetrieb aus Sicherheitsgründen natürlich nicht zugelassen. Wir können daher direkte Rückschlüsse auf eine generell mögliche Streckenauslastung auf dem gesamten Abschnitt ziehen.

Leit- und sicherungstechnisch könnte und dürfte lediglich ein Zug zur selben Zeit auf der gesamten Streckenlänge verkehren.
Würde man also in der Zugfolgestelle Wolfsburg einen Zug A in den Streckenabschnitt einlassen, und legen wir die ursprüngliche Streckenhöchstgeschwindigkeit von nur 60 km/h zugrunde, bräuchte er rund eine Stunde (Zwischenhalte) bis er die Zugfolgestelle Wittingen erreicht. Erst dann dürfte Zug B in die Strecke eingelassen werden. Wir kommen dabei also auf eine Streckenleistung von bestenfalls einem Zug pro Stunde. Denn Zug B darf Zug A weder auf „gut Glück“ folgen, noch aus der Gegenrichtung auf ihn zufahren. Um die Streckenleistung zu steigern, bedarf es also zusätzlicher Sicherungstechnik.


Ohretalbahn - was würde betriebswirtschaftlich maximal gehen?

Nun machen wir die heilige Steuerschatulle gedanklich mal ganz weit auf und bringen einen alten Bahnhof - genau in der Mitte der Ohretalbahn - auf den aktuellen Stand der Technik und werten ihn damit zur Zugfolgestelle auf. Ergebnis? Von Wolfsburg und Wittingen könnte gleichzeitig jeweils ein Zug eingelassen werden. Diese Züge kreuzen dann auf dem Bahnhof in der Mitte und wir haben eine Verdopplung der Streckenleistung: zwei Züge pro Stunde. WOW! Dabei sprechen wir allerdings nicht von richtigen Zügen wie man sie auf deutschen Hauptbahnen sieht. Wir sprechen in diesem Fall von Dieseltriebwagen, die in ihren Abmessungen nur wenig größer als ein Omnibus sind. Diese Fahrzeuge sind wahre Fliegengewichte unter den Eisenbahnfahrzeugen. Wer hier also Schreckensvisionen von quietschenden Bremsen und kleinen Erdbeben bei Zugdurchfahrten im Sinne hat, dem sei diese Seite wärmstens empfohlen: http://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent


Ohretalbahn - was ist mit dem Güterverkehr?

Schauen wir uns dazu also noch einmal die vorhandene Infrastruktur der Strecke an. Güterzüge dürfen in Deutschland mit einer maximalen Zuglänge von 700 Metern verkehren. Die Unterwegsbahnhöfe auf dieser Strecke jedoch verfügen über Gleislängen von oft weniger als 300 Metern. Kein optimal ausgelasteter Güterzug könnte auf dieser Strecke wirtschaftlich darstellbar verkehren. Denn ließe man einen 700 Meter langen Güterzug in diese Strecke ein, könnte er – in Ermangelung entsprechend langer Überholungsgleise – in keinem Unterwegsbahnhof von anderen Zügen überholt oder gekreuzt werden. Der Betrieb wäre also auf der gesamten Strecke jedes Mal dann nahezu lahmgelegt, wenn auch nur ein „richtiger Zug“ diese Strecke befährt. In diesem Zusammenhang getraue ich mich kaum, auf die Streckenklasse dieser Trasse einzugehen. Güterzüge verkehren – neben möglichst großer Länge – auch erst jenseits der 1000 Tonnen wirtschaftlich. Hierbei werden Achslasten erreicht, welche vom bestehenden Gleisbett, zuletzt lediglich noch bei Schrittgeschwindigkeit aufgenommen werden konnten. Der Schreckensvision von durchrasenden Güterzügen und wackelnden Wohnzimmerlampen kann daher also widersprochen werden.


Ohretalbahn - eine typisch deutsche Nebenbahn

Der Unterschied zwischen Haupt- und Nebenbahnen dürfte inzwischen also deutlich geworden sein. Bei der Ohretalbahn sprechen wir von Personenverkehr mit Leichtbaufahrzeugen in lockerer Taktung, zusätzlich könnten unregelmäßig kurze und leichte Übergabefahrten im Güterverkehr stattfinden.
Befürchtungen hinsichtlich der Gebäudestatik, oder gar einer Abwertung der Grundstückspreise in Streckennähe, sind daher eher abwegig.


Ohretalbahn vs. PKW/LKW

Wie bereits besprochen, verkehrte die OHE aufgrund der desolaten Streckeninfrastruktur, zuletzt als Rangier- bzw. Sperrfahrt teilweise mit Schrittgeschwindigkeit auf dieser Strecke. Sollte also ein Straßenverkehrsteilnehmer von einem mit 5 km/h „heranrasenden“ Zug überrascht worden sein, empfiehlt sich dem PKW/LKW-Lenker die Rückgabe der Lizenz an die austellende Behörde.

Es ist doch völlig klar, dass viele Bahnübergänge der Strecke von Gesetzes wegen mit einer technischen Sicherung versehen werden müssten, sollte hier tatsächlich auch wieder Zugverkehr stattfinden.

Herzlichst

Nico Borchardt
Geschrieben von Uwe Müller um Donnerstag 8 Juli 2010, 14:36   Browser IP Adresse 
Hallo

Sechs Jahre lang bin ich mit der Bahn jeden Tag nach von Brome nach Wittingen zur Schule gefahren und habe die Fahrten in den alten klapprigen Waggons mehr oder weniger genossen.
Irgendwann mußte ich dann mit ansehen, wie der Schülerverkehr aus wirtschaftlichen Gründen auf vollgepfropfte Busse umgestellt worden ist.

Inzwischen ist die Zeit aber weiter gegangen:
- der Schülerverkehr aus Richtung Parsau nach Wittingen und Hankensbüttel ist nicht mehr da
- die Rühener sind schon immer mit dem Bus in Richtung WOB gefahren
- Die Rüben werden per LKW direkt auf dem Acker geladen und nach Uelzen gekarrt
- Lichtnack gibt es auch nicht mehr
- Die Bahnhöfe liegen auch nicht gerade zentral in den anliegenden Orten

Daher stellt sich mir die Frage, wozu müssen wir diese Strecke jetzt noch haben?

Zwei- oder dreimal im Jahr der Preussenzug reicht doch voll und ganz. Aber selbst das sollte noch überdacht werden, da es sich nicht lohnt eine Strecke in absolut reizloser Landschaft für Touristen (sollen in der Gegend schon gesichtet worden sein!) zu erhalten.

Nostalgie in allen Ehren, aber muß das überall sein?

Damit ich nicht falsch verstanden werde: ich bin kein Gegner von Bahnstrecken (fahre jeden Tag mit dem Metronom nach Hamburg), allerdings sollte das ganze nicht als Zuschussobjekt laufen und sich selbst tragen können. Das wird auf dieser Strecke leider nie mehr der Fall werden!
Geschrieben von Yvonne Mühe um Freitag 23 April 2010, 12:30   Browser IP Adresse 
Hallo,
ich finde es schon sehr merkwürdig, dass positive Beiträge und gegenseitiges Schulterklopfen hier im Gästebuch ewig stehen bleiben und negative Einträge nach und nach rausgelöscht werden! Hier sind einige negative Beiträge nicht mehr vorhanden! Schon kommisch!!! Ich bin weiterhin für einen Radweg!!!
Und schönen Gruß
an alle Gegner der Ohretalbahn
Geschrieben von Jörg Köster um Montag 1 Februar 2010, 17:01   Browser IP Adresse 
Dem Förderverein Ohretalbahn alles gute und viel Erfolg bei den
weiteren Bemühungen der Strecke wieder Leben einzuhauchen.

Noch ein paar Worte zu den Eintragungen vorher, dort viel der
Satz: \"Die Bahn war zuerst da\" dem kann ich nur voll zustimmen,
wer erst an der Bahn baut, oder sich dort Wohnraum erwirbt hätte
vielleicht mal vorher nachdenken sollen, anstatt jetzt zu jammern.

Ach ja, zum Trost - Ich wohne in Emmendorf an der Hauptstrecke
Hannover - Hamburg, hier rasen die Züge im Minutentakt mitten
durch den Ort, und hier höre weder ich oder sonst ein Anwohner
noch einen Zug.;)
Geschrieben von Frank-Markus Warnecke um Freitag 24 Juli 2009, 23:54   Browser IP Adresse 
Sehr geehrte Damen und Herren,

der Förderverein Ohretalbahn wird zur 700-Jahrfeier in Ehra am Samstag, 08.08.2009, und Sonntag, 09.08.2009, mit einem Informationsstand auf dem Hof der Familie Kalla vertreten sein. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Geschrieben von Matthias Lehmann um Donnerstag 5 Februar 2009, 06:59   Browser IP Adresse 
Wo sich Anlieger über die Reaktivierung von Schienenwegen negativ äußern oder gar Angst und Sorgen um ihren Grunbesitz haben, muss man nur die einfache Frage stellen, was zu erst vorhanden war:

Gleis oder Grundstück?


Wer sein Haus an einer Bahntrasse baute, darf sich nicht wundern wenn Züge fahren.

Ich wohne zwar nicht an der Ohretalbahn, aber an der Heidebahn Langenhagen-Walsrode in der Ortslage Beetenbrück. Eingekesselt zwischen Gleisen, A27 und der Landstraße L190.

Jetzt wo bei uns endlich die Ertüchtigung der Heidebahn in Angriff genommen werden soll, formieren sich auch hier Grundstückseigentümer mit genau den selben negativen Argumenten gegen die Bahn, wie man sie auch hier lesen kann.

Die gleichen Leute jammern aber auch über den ansteigenden LKW-Verkehr von der A27 über die L190 als \"Mautumgehung\" nach Hannover. Und fordern von den Politikern dagegen etwas zu tun.

Irgendwo passt da was nicht!
Wer gegen mehr Güterverkehr auf der Straße ist, regt sich dann auch gleichzeitig gegen den Ausbau von Eisenbahninfrastruktur auf? Aber der heimische Kühlschrank soll gefüllt bleiben.

Die Ohretalbahn dürfte ihre Zukunft primär sicherlich im Güterverkehr haben. Das zeigt sich u.A. bei der Überlegung, das Holzplattenwerk gleistechnisch anzubinden. Und im Güterverkehr verzeichnen sowohl DB-Railion als auch die NE-Bahnen steigende Zuwächse. Weil auch der Bedarf laufend ansteigt.

Was sollen daher die Anliegerargumente über einen altmodischen Schienenpersonennahverkehr? Jeder weiss, das die Attraktivität mit dem Angebot zusammenhängt.

Bei der Heidebahn zeigt sich, je dichter man an gute Tarife heranrückt, desto mehr Bahnkunden sind zu verzeichnen. Und dort wo die Heidebahn bereits ausgebaut wurde (ab Elze-Bennemühlen) sind die Fahrgastzahlen konstant hoch.

Das Angebot regelt die Nachfrage. Eine an das 21. Jahrhundert angepasste Strecke Wittingen-Radenbeck-Rühen-(Wolfsburg) hat gute Chancen im Güterverkehr. SPNV ist sekundär, jedoch nicht unmöglich. Referenzbeispiele gibt es genug in Deutschland. Auch auf dem ganz flachen Hinterland.

Das will aber den ewig gestrigen Bahnanrainern nicht in den Kopf.
Ich bin froh, das unsere Heidebahn endlich ausgebaut wird. Der Lärm von LKW\'s ist deutlich störender als die Züge unweit meines Gartens. Ich wusste vorher, das meine Wohnung an Gleisen liegt!
Geschrieben von Manfred Michel um Sonntag 28 Dezember 2008, 10:22   Homepage Browser IP Adresse 
Hier ist ein Beitrag als Reaktion auf die Bemerkungen von Herrn Gramman:

Er zeigt, dass durch eine wiederbelebte Bahnstrecke die durchfahrene Region insgesamt positive Impulse zu Ihrer Entwicklung erhält. In allen Punkten ist natürlich die Ohretalbahn nicht mit dem Haller Willem vergleichbar, der die beiden Oberzentren Bielefeld und Osnabrück verbindet. Wenn man das Einzugsgebiet der Ohretalbahn mit Hankensbüttel, und Wittingen im Norden und Wolfsburg im Süden definiert, so ergeben sich sicherlich auch wirtschaftlich interessante Fahrgastpotenziale. Genaueres an Information dazu soll im Jahr 2009 durch eine Studie durch ein wissenschaftliches Institut erhalten werden.

Der Beitrag wurde aus dem Internet heruntergeladen.

Beginn des Beitrages:

\"Haller Willem - Eine Bahn der Region im Überblick\"

Als dezentrales Projekt der Weltausstellung Expo 2000 wurde der Haller Willem zwischen Bielefeld und Dissen/Bad Rothenfelde als Modellstrecke modernisiert. Die „Initiative Haller Willem\", die sich seit 1991 als ehrenamtliche Bürgerinitiative für den Erhalt und Ausbau des Haller Willem einbringt, begleitete mit bürgerlichem Einsatz das im Jahr 2000 ins Leben gerufene EXPO – Projekt „Haller Willem“.
Seitdem rollen neue und beschleunigungsstarke Triebzüge über rundum modernisierte Gleise. Ab dem 12. Juni 2005 können Züge zwischen Bielefeld und Osnabrück wieder durchgehend verkehren und sorgen für eine komfortable Anbindung der Regionen Osnabrücker Land und Gütersloher Land sowie den beiden Oberzentren. Mit der Reaktivierung der Bahnstrecke Dissen/Bad Rothenfelde - Osnabrück hat nunmehr das Osnabrücker Land eine attraktive, umweltfreundliche Nahverkehrsverbindung hinzu gewonnen. Insgesamt 17 Bahnstationen werden zwischen den beiden Großstädten mindestens stündlich bedient. Die neu gestalteten Bahnhöfe des Haller Willem bilden ein feinmaschiges Netzwerk für den Berufs-, Einkaufs- und Freizeitverkehr. Sie geben regionalwirtschaftliche Impulse und beleben die städtische und ländliche Kultur. Auch für Bahnhofsgebäude hat eine neue Zeit begonnen. Helle, repräsentative Bahnhofshallen ziehen Dienstleister und Kunden an. Publikumsfreundlich und belebt, laden schon die Bahnhofshallen zum Verweilen ein.

Immer mehr Menschen ziehen aus der Stadt ins Grüne. Trotz ländlicher Idylle möchten sie nicht auf ein spannendes Freizeitangebot und die Nähe der Großstadt verzichten. In den vergangen Jahren sind entlang der Bahnstrecke viele neue Wohnungen an den neuen Stationen wie Quelle-Kupferheide, Steinhagen Bielefelder Straße und Künsebeck entstanden. Im Jahr 2001 wurden jene alternativ konzipierten Wohngebiete mit dem Preis des Landeswettbewerbs \"Nachhaltige Stadtentwicklung\" durch die \"RegionalStationZukunft\" ausgezeichnet worden. Die bestehenden Siedlungen sind unter anderem mit dem Haller Willem stärker in den öffentlichen Nahverkehr eingebunden. Die Bahnlinie bringt die Arbeitnehmer bequem und preiswert vor die Tore der großen Arbeitgeber der Region und natürlich auch wieder zurück. Weitere Firmen sind durch Busse an den Schienenverkehr angebunden. Auch die Fahrgäste, die in Bielefeld tätig sind, können sich entspannt zurücklehnen. Sie gleiten ebenso zeitsparend und bequem in die Gegenrichtung - für innerstädtischen Anschluss ist gesorgt.

Ein Beispiel für eine gelungene Verknüpfung ist Borgholzhausens \"Großer Wagen\", der PiumBus. Mit diesem Angebot \"rückt\" der Bahnhof näher an die Stadt. Seit März 2003 stellt er einen regelmäßigen Anschluss an den Haller Willem her. Mehr Informationen und Fahrpläne unter www.piumbus.de. Die an den Bahnhöfen entstandenen Parkmöglichkeiten richten sich auf die individuellen Wünsche der Kunden ein. Die Angebote Park, Bike, Kiss und Ride & Ride sind für Autofahrer und Radkunden gleichermaßen attraktiv.

Der Haller Willem ist eine gelungene Alternative zum Individualverkehr und das auch in der Freizeit. Entlang der Bahnstrecke hat sich ein abwechslungsreiches Kulturangebot entfaltet, im Gerry-Weber-Stadion kommen Sportfans auf Ihre Kosten. Die reizvolle Landschaft um die Naturbahnhöfe wie Hesseln und Westbarthausen lockt nicht nur passionierte Wanderer an. Mit zunehmender Beliebtheit werden die Angebote der bahnkombinierten Erholungsmöglichkeiten angenommen. Die zweifach preisgekrönten Teuto-Senne-Route und erste BahnRadRoute Deutschlands rundet das vielschichtige Freizeitangebot ab. Weitere Informationen zu den BahnRadRouten der Region Ostwestfalen-Lippe finden Sie unter www.bahnradrouten.de.

Der Erfolg des Projekts \"Haller Willem\" lässt sich auch an den Fahrgastzuwächsen ablesen: Von ca. 1.500 Fahrgästen pro Tag (1996) stieg die Zahl im Jahr 2004 auf ca. 3.300; in 2007 nutzten täglich beinahe 5.000 Fahrgäste (Montag bis Freitag) das Angebot des Haller Willem. Die Menschen nutzen zunehmend die neuen Möglichkeiten des öffentlichen Nahverkehrs, um umweltbewusst und preiswert zu reisen - aber der Haller Willem macht einem die Wahl auch leicht. Denn mit dem Haller Willem besteht nunmehr für alle Interessenten und Fahrgäste eine schnelle, günstige und durchgehende Bahnverbindung am Teutoburger Wald zwischen Bielefeld über Halle in die Stadt des westfälischen Friedens zur Verfügung. Zum Arbeitsplatz oder zur Shopping-Meile, ob Kulturerlebnis oder Freizeitspaß - der Zug fährt hin. Schnell, sicher und preisgünstig - in ganz Ostwestfalen-Lippe mit dem Verbundtarif \"Der Sechser\".

Wissenswertes zum Haller Willem:
Tarifinformationen Haller Willem (PDF, Größe 113 kB)
Informationen zur Streckenreaktivierung im Überblick (PDF, Größe 91 kB)
weitere Links:
Verkehrsunternehmen:
NordWestBahn GmbH
Tarifräume:
Der Sechser
Verkehrgesellschaft Landkreis Osnabrück
Verkehrsgemeinschaft Osnabrück
Aufgabenträger Niedersachsens:
Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH
Sonstige:
Initiative Haller Willem

Ende des Beitrages



Geschrieben von Michael Grammann um Dienstag 25 November 2008, 21:11   Browser IP Adresse 
Ich hatte mich schon vor einiger Zeit zur Ohretalbahn geäußert und möchte hier nur wenige Gedanken hinzufügen.

Wenn man sich den Kreis der Mitglieder des Vereins und insbesondere des Vorstands ansieht, fällt auf, dass es sich fast ausschließlich um Menschen handelt, die nicht an der Strecke oder im näheren Umfeld wohnen. Das bedeutet aber auch, dass diese Menschen weder Vor- noch Nachteile von einer Streckensanierung haben. Sie fahren nicht mit der Bahn und hören auch nicht den Lärm.

Warum um Himmels Willen wollen Sie uns Anwohnern das Leben schwer machen???
Suchen Sie sich ein anderes Hobby!!!

Unterschriftenaktionen zeigen doch ganz klar die negative Resonanz im Umfeld der Bahnstrecke für die Wiederaufnahme des Fahrbetriebes. Aus diesem Grunde gehen auch die Kommunalpolitiker aus den betroffenen Orten auf Tauchstation, wenn es um eine Befürwortung der Strecke geht.

Auch ist der öffentliche Personennahverkehr, selbst im dichten Netz einer Großstadt wie Hannover, nur eine Krücke im Vergleich zum Individualverkehr wenn es um Flexibilität geht. Diese leidvolle Erfahrung durfte ich in mehreren Jahren in der Landeshauptstadt machen.
Und wenn die Kraftstoffpreise in den letzten 10 Jahren auch um rund 250% gestiegen sind, so hat der Autoverkehr in dieser Zeit bestimmt nicht abgenommen. Die Zahl der Autos nahm zu und es wird mehr gefahren, weil der Mensch von Natur aus Individualist und Opportunist ist. Da helfen auch keine staatlichen Programme. Der ÖPNV ist einfach zu unflexibel zumal auch von der Arbeitswelt immer mehr zeitliche Flexibilität verlangt wird.
Dieses Problem lässt sich wohl nur lösen indem jeder seinen eigenen Bahnhof vor die Tür bekommt wo dann ein Triebwagen auf ihn wartet - das Auto!

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass ihr Verein aufgelöst werden sollte - aus bekannten Gründen.


Mit freundlichen Grüßen

Michael Grammann
Geschrieben von Harry Reindl um Sonntag 26 Oktober 2008, 09:43   Browser IP Adresse 
Guten Tag,
also ich finde die Zielsetzungen des Vereins für sehr gut und wünsche dem Verein ein Gelingen.
Ich selbst habe im Juni08 mein Auto aufgegeben und bin seither mit Rad und ÖPNV unterwegs. Ich wohne in Braunschweig.
Ich bin für eine Stärkung des ÖPNV - insbesondere auf Schienen - und für eine Reduzierung des unverantwortlichen Individualverkehrs. Da der Individualverkehr vermutlich die nächsten Jahre sehr viel teurer für die Menschen werden wird (und auch sonst die Belastungen der Menschen massiv steigen werden: Gas, Strom etc.), wird man in Zukunft schon aus diesem Grunde wieder mehr auf ÖPNV - auf Schienen - setzen müssen, da sich die Leute das Auto irgendwann nicht mehr leisten können.
Viele Grüße
Geschrieben von Armin Brast um Dienstag 14 Oktober 2008, 18:54   Homepage Browser IP Adresse 
Liebe Eisenbahnfreunde,

für Ihr Vorhaben und bei der Verfolgung Ihrer Ziele wünschen wir Ihnen von Herzen Erfolg und viel Glück! Beides werden Sie nötig haben - wir wissen, wovon wir reden ;)

Herzliche Grüße

Brexbachtalbahn e. V.

Armin Brast
Geschäftsführer
Geschrieben von Angelika um Samstag 27 September 2008, 17:05   Browser IP Adresse 
Herzliche Grüße, einen langen Atmen und gutes Gelingen!
Geschrieben von Christian um Samstag 20 September 2008, 17:09   Browser IP Adresse 
dem kann ich NICHT zustimmen!!! angesicht ständig steigender benzin-kosten finde ich es schon sehr sinnvoll bereits vorhandene infrastrukuren zu erhalten und zu sanieren!
ich wohne wie viele andere direkt an der \"mühlenbahn\" (uelzen-braunschweig)und ich kenne niemanden der sich von den stündlich vorbeifahrenden zügen belästigt fühlt.
Geschrieben von Michael Grammann um Montag 8 September 2008, 21:23   Browser IP Adresse 
Ich kann Ihnen nur gratulieren für Ihr Vorhaben, die OHE-Strecke neu zu beleben.
Sorgt eine Wiederaufnahme des Zugverkehrs doch dafür, dass die halbleeren Busse noch leerer werden, Bahnhöfe im Niemandsland - wie der Bahnhof Tülau - endlich wieder zu wichtigen Verkehrsmittelpunkten erhoben werden, die Grundstücke aller Anlieger, die mit Lärm vorbeifahrender Züge malträtiert werden, im Wert fallen und alle Anwohner von Bahnübergängen wieder in den Genuss von filmreichen Stunts kommen, wenn ein Zug mit einem Lkw eine Kraftprobe wagt.
Ein Neubau und eine Sanierung der Strecke Wittingen-Wolfsburg, denn nur solch eine Srecke hätte überhaupt einen Sinn, wäre ein Grab für mindestens einen hohen zweistelligen Millionenbetrag. Ich möchte nicht, dass knappe öffentliche Gelder in dieser Größenordnung für solch einen verkehrspolitischen Unsinn ausgegeben werden.
Alle Anlieger mit hohen Krediten auf Ihre Neubauten können sich auf Gespräche mit ihrer Bank freuen, wenn durch eine Neubewertung ihrer Immobilie der Beleihungsauslauf steigt und damit alte Verträge von Seiten der Bank gekündigt werden können. Der neue Zins liegt mit Sicherheit höher als zuvor der alte.
Die eigentliche Kernfrage ist aber, wer denn mit dieser Bahn fahren und für eine angemessene Auslastung sorgen soll. Die Schülerzahlen sind angesichts zurückgehender Geburten rückläufig, zur Arbeit ins VW-Werk fahren die Berufstätigen lieber mit dem Bus, da die Bushaltestellen näher an Ihren Wohnungen liegen oder sie fahren gleich mit dem Auto. Auch als Bahn für den Tourismus ist die Strecke nur begrenzt tauglich, es sei denn, man beabsichtigt eine Sight-Seeing-Tour der vielen Biogasanlagen für wissbegierige Landwirte zu veranstalten.
Nicht umsonst hat die OHE Pläne für einen Weiterbau der Strecke nach Wolfsburg nicht weiter verfolgt und den Verkehr komplett eingestellt.

In Anbetracht der genannten Argumente möchte ich Sie bitten, ihre Absicht, den Zugverkehr neu zu beleben, einzustellen und Ihren aus meiner Sicht völlig sinnfreien Verein aufzulösen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Grammann

« Zurück 1 2 Vor »

Neuen Gästebucheintrag hinzufügen

Name
Email
Ort
Homepage
Nachricht
Anti-spam Frage Vier plus Vier mal Zwei
Ihre Antwort
 

Wetter

Das Wetter heute

Auf einen Blick...

Besucherzähler

Woche105
Monat941
Gesamt86109

Umfrage

Die Erhaltung der Bahnstrecke Wittingen-Brome-Rühen als Option für die Zukunft
 
Förderverein Ohretalbahn e.V.